Nehmen wir als Beispiel die Blutgruppe B Rhesus negativ. Personen mit dieser Blutgruppe können für alle Blutgruppen-Träger spenden, in denen das Antigen B vorkommt (B+, B-, AB+, AB-). Der Rhesusfaktor hat an dieser Stelle keine Bedeutung.
Was ist selten, was ist häufig in Deutschland?
| AB0- und Rh-Blutgruppen in Deutschland | Blutgruppenhäufigkeit |
|---|
| Blutgruppe A Rh-positiv | 37 % |
| Blutgruppe 0 Rh-positiv | 35 % |
| Blutgruppe B Rh-positiv | 9 % |
| Blutgruppe A Rh-negativ | 6 % |
Was besonders ist, ist oft auch selten – nur 6% der Bevölkerung haben diese wertvolle Blutgruppe 0 Negativ. Sie sind Universalspender, denn Ihr Blut kann von allen anderen Blutgruppen empfangen werden. Informationen für Spender mit Blutgruppe 0 Rhesus negativ Wir freuen uns auf Sie!
Blutgruppe „A positiv“ und „0 positiv“ dominierenMit der Antwort „A positiv“ oder „0 positiv“ hast Du die besten Chancen, richtig zu liegen, denn diese Blutgruppen sind in unseren Gefilden am häufigsten vertreten.
Mit 6 % ist die Blutgruppe A mit dem Rhesusfaktor negativ in Deutschland vertreten und die Blutgruppe B mit dem Rhesusfaktor negativ besitzen nur 2 % der Menschen deutschlandweit. Die Blutgruppe AB mit dem Rhesusfaktor positiv ist weltweit mit 5% und deutschlandweit 4% vertreten.
Einzelne Studien, etwa aus China, Nordamerika und Europa konnten Hinweise feststellen, dass mit Covid-19 infizierte Menschen seltener die Blutgruppe 0 besitzen. Andere zeigten, dass die Blutgruppe A wohl ein höheres Risiko darstellt, an Covid-19 zu erkranken.
Laut Peter D'Adamo soll die Blutgruppe 0 die älteste Blutgruppe sein. Sie entwickelte sich schon, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren.
In einzelnen Bevölkerungsgruppen wie etwa den asiatischen Kalmücken ist die Blutgruppe B in bis zu 40% vertreten. In der indigenen Bevölkerung Amerikas und Australiens gibt es hingegen kein B. Hier weisen bis zu 100% – beispielsweise der peruanischen Ureinwohner – die Blutgruppe 0 auf.
Blutgruppe B:Dies nimmt in der Gesellschaft sogar so weite Ausmaße an, dass Menschen mit der B-Gruppe oftmals augegrenzt oder beleidigt werden. Doch diese Menschen sind laut Blutgruppendeutung auch sehr kreativ, entspannt, engagiert und bescheiden – etwas widersprüchlich!
Vererbung der BlutgruppeBeim Neugeborenen setzt sich die Blutgruppe somit aus dem vererbten Merkmal der Mutter und dem vererbten Merkmal des Vaters zusammen. Die Merkmale A und B werden dabei untereinander gleichwertig, gegenüber dem Antigen 0 jedoch dominant vererbt.
Weniger als 50 Menschen weltweit haben die Blutgruppe Rh-Null - sogenanntes goldenes Blut.
Mögliche Blutgruppen bei Eltern und ihren KindernEin Kind mit der Blutgruppe AB kann etwa keinen Vater mit der Blutgruppe 0 haben. Bei der Blutgruppe 0 negativ ist die Vererbung sogar ganz eindeutig, wenn beide Elternpaare diese Blutgruppe haben.
Den Charakter kann man nicht aus dem Blut lesen. Auch für die Blutgruppen-Diät gibt es keine Belege. Studien zeigen, dass der Bluttyp aber eine Rolle bei der Anfälligkeit für Krankheiten spielt.
Auch weltweit gibt es gibt es für die Blutgruppen A und 0 den größten Bedarf. Denn diese Blutgruppen sind auch weltweit am häufigsten vertreten. A Rhesus positiv haben 34 Prozent der Menschen und 0 Rhesus positiv fallen auf 38 Prozent der Menschen weltweit.
Blutgruppe B-Typ: Der AusgeglicheneSchwer bekömmlich sind für ihn Geflügelfleisch, Weizen- und Roggenprodukte. Die meisten Gemüse und Früchte sind für die Blutgruppe B gut verträglich, während es bei den Hülsenfrüchten nur einige wenige sind.
Der Bedarf an Blutpräparaten mit bestimmten Blutgruppenmerkmalen hängt natürlich von der Verträglichkeit der Blutgruppen untereinander ab. Für die Blutgruppen A und 0 gibt es den größten Bedarf, weil die meisten Menschen in Deutschland eine dieser Blutgruppen haben.
Blutgruppe A bildet Antikörper gegen B (Anti-B), Blutgruppe B gegen A (Anti-A). Blutgruppe AB bildet keine Antikörper, da sich die eigenen Blutkörperchen sonst gegenseitig zerstören würden. Da die Blutgruppe 0 keine Antigene hat, bildet sie die Antikörper Anti-A und Anti-B.
„Bei Menschen mit den Blutgruppen A, B und AB besteht im Gegensatz zu Menschen mit der Blutgruppe 0 eine höhere Wahrscheinlichkeit für Herzerkrankungen und Thrombose, da das Blut schneller verklumpt“, sagt Franke. Menschen mit der Blutgruppe A seien Studien zufolge auch verstärkt von Durchfall-Erkrankungen betroffen.
Im Rhesus-Blutgruppensystem gibt es fünf Antigene: D, C, c, E und e. Hauptmerkmal ist der Rhesusfaktor D (Rh-Faktor). Trägt ein Mensch diesen Faktor auf der Oberfläche seiner roten Blutkörperchen (Erythrozyten), ist er Rhesus-positiv; fehlt der Faktor, nennt man das Rhesus-negativ.
1. Antigenbesatz: Erythrozyten der Blutgruppe A1 tragen deutlich mehr A-Antigene (800 000 bis 900 000) auf ihrer Oberfläche als Erythrozyten der Blutgruppe A2 (160 000 bis 440 000).
Der Rhesusfaktor ist ein Eiweiß auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen. Zirka 85 Prozent der europäischen Bevölkerung besitzen diesen Rhesusfaktor und sind daher Rhesus positiv (Rh pos). Fehlt dieses Merkmal, ist die Person Rhesus negativ (Rh neg).
Blutgruppe A bedeutet dabei, dass auf der Oberfläche der roten Blutzellen das Antigen A vorhanden ist. Diese Blutgruppe kommt in Europa am häufigsten vor. Menschen mit der Blutgruppe B besitzen das Antigen B.