Düsseldorf Darmpilze tragen viele Menschen in sich, ohne es zu merken. Gewinnen sie die Überhand, wird es gefährlich. Neben Organversagen droht dann auch eine tödliche Blutvergiftung.
Da Pilzerkrankungen leicht übertragbar sind und neben dem medizinischen Risiko auch ein ästhetisches Problem darstellen, sollten sie durch einen Hautarzt abgeklärt und behandelt werden. In der Mykologie (Pilzkunde) unterscheidet man drei verschiedene Pilzarten: Hautpilze (Dermatophyten), Hefepilze und Schimmelpilze.
Geeignete Lebensmittel: Knäckebrot (Vollkorn), Kleiebrot, Sauerteig-Roggen-Vollkornbrot, mit Ballaststoffen angereicherte Sauerteig-Brote. Brot sollte zudem keinen Malzzusatz haben. Ungeeignete Lebensmittel: Helles Brot, Brötchen und Fladenbrote sowie Kuchen und Gebäckmischungen.
Das Wichtigste ist, dass du auf Zucker und Weißmehlprodukte verzichtest. Das heißt, dass neben Süßigkeiten auch Honig und Obst auf der Verbotsliste stehen, ebenso wie Kuchen und Kekse, getrocknete Früchte, Säfte und Limonaden. Auch Zuckerersatz wie Xylit oder Aspartam sollte nicht verzehrt werden.
Bei einer Darmreinigung wird der gesamte Darm entleert, meist mit Hilfe von einem Einlauf oder Abführmitteln wie Glaubersalz, Bittersalz oder Flohsamen. Die Darmreinigung ist in der Regel Teil einer Darmsanierung und bildet den Beginn vieler Heilfastenkuren.
Bei Hautpilzen hat sich zur äusseren Anwendung eine Mischung aus biologischem Kokosöl und ätherischem Oregano-Öl bestens bewährt. Geben Sie hierzu 3 bis 5 Tropfen Oreganoöl auf einen EL Kokosöl und reiben Sie die betroffenen Hautstellen mehrmals täglich mit dieser Mischung ein.
Eine Aspergillose wird mit Antimykotika behandelt, wie zum Beispiel Amphotericin B und Flucytosin. Es handelt sich dabei um Medikamente, die spezifisch gegen Pilze wirken. Sie werden inhaliert, als Tabletten geschluckt oder in die Vene gespritzt. Manchmal sind auch Kortikosteroide für die Therapie nötig.
Welche Krankheiten werden durch Pilze ausgelöst? Krankheiten, die durch Pilze verursacht werden, nennt man Mykosen. Meist sind die Haut, Nägel oder Schleimhäute betroffen und nur selten innere Organe wie beispielsweise die Lunge, wo sie großen Schaden anrichten können.
Als Pilze wurden Hefepilze der Gattung Candida und Schimmel- sowie Fadenpilze verwendet. Am effektivsten wirkte das Lavendelöl gegen Schimmelpilze der Art Cryptococcus neoformans und gegen diverse Hefepilze der Gattung Candida. Weniger gut half es gegen den sogenannten Gießkannenschimmel (Aspergillus).
In den Blickpunkt rücken daher häufig auch Beschwerden, die durch den Pilz Candida albicans im Darm verursacht werden. Jeder Mensch hat Candida. Allerdings hat jeder Mensch eine andere Darmschleimhaut und Darmflora, die den Hefepilz unterschiedlich gut in die Schranken weisen kann.
Zum Ausbruch von Scheidenpilz kommt es, wenn das biologische Gleichgewicht der Scheidenflora gestört wird. Auslöser von Scheidenpilz ist meist die Hefepilz-Unterart Candida albicans. Hefepilze finden im warmen, feuchten Milieu der Scheide und im Umfeld der Laktobazillen-Flora gute Lebensbedingungen vor.
Natürliche Mittel gegen Candida Infektionen
- Natron ist ein altes Haus- und Heilmittel, das stark basisch wirkt.
- Grapefruitkernextrakt ist ebenfalls oft erfolgreich bei der Bekämpfung von Pilzen oder Bakterien.
- Knoblauch ist ein hervorragendes Mittel gegen Bakterien und Pilze.
Bei der Candida-Diät sollten Sie stattdessen auf viel frisches Gemüse zurückgreifen, zum Beispiel Paprika, Möhren, Zucchini. Etwas Fruchtzucker in Form von Obst ist erlaubt, vor allem Beeren eignen sich gut. Empfohlen wird auch der Verzehr von weißem Fleisch wie Geflügel und Eier.
Alle fünf getesteten Stämme von Milchsäurebakterien bewiesen in einer italienischen Studie ihre Wirksamkeit gegen Candida albicans – dem häufigsten Erreger von Vaginalpilz. Zwei Arten von Milchsäurebakterien sind der Studie zufolge besonders wirksam: Lactobacillus rhamnosus und Lactobacillus paracasei.
Ursachen einer Pilzinfektion im
Magen-Darmtrakt.
Folgende Ursachen kommen für einen Darmpilz infrage:
- das Essen verschimmelter Nahrungsmittel.
- Schimmelpilze in der Wohnung.
- erhöhter Zuckerkonsum.
- Rauchen.
- Alkohol- oder Drogenkonsum.
- Einnahme von Antibiotika.
- Stress.
- Stoffwechselstörungen.
Meist betrifft die Hauterkrankung Stellen, die warm und feucht sind. Hier können sich die Erreger von Hautpilz besonders gut vermehren. Besonders häufig betroffen sind etwa die Zehenzwischenräume, aber auch die Genitalien, wie das etwa bei Fußpilz und Scheidenpilz der Fall ist.
Die Infektion wird durch Hefepilze – die sogenannten Candida-Hefen – hervorgerufen, die auf den Schleimhäuten der Mundhöhle siedeln. Daher stammen die Bezeichnungen orale Candidose (Kandidose) oder orale Candidiasis. Manchmal wird sie auch „Mundsoor“ genannt. Der häufigste Erreger ist Candida albicans.
Eine Darmsanierung dauert – je nachdem wie stark die Darmflora bereits in Mitleidenschaft gezogen ist – zwischen vier Wochen und drei Monaten.