Ein Baby lernt früh, die Eltern zu unterscheidenDas Baby empfindet die Mutter als Teil seiner selbst“, sagt die Freiburger Psychologin Ursula Kodjoe. Doch schon ab dem 4. oder 5. Monat fängt das Baby an, sich umzuschauen, was es sonst noch so gibt auf der Welt, und findet - im Idealfall - seinen Papa.
Entwicklungspsychologin Prof. Lynne Murray von der Reading University gibt mit ihrer Forschung nun aber den Müttern Recht. Sie beobachtete, dass Neugeborene bereits in der Minute nach der Geburt ihre Mutter erkennen und sich bei ihr wohler fühlen als bei einer fremden Person.
Zum einen verrät das Gesicht viel über das Alter eines Menschen, sein Geschlecht, seine Herkunft, seine Gesundheit und sein emotionales Befinden. Ab ca. 6 Wochen nach der Geburt beobachten Babys gespannt Gesichtsausdrücke und ab 3 Monaten kann sich dein Baby für ungefähr 24 Stunden bereits an dein Gesicht erinnern.
Wann Babys Augenfarbe feststeht - alles eine Frage der ZeitHat dein Baby von Geburt an braune Augen, wirst du im Laufe der Entwicklung vom Baby zum Kleinkind keine Veränderung feststellen. Anders sieht es aus, wenn Babys Augenfarbe blau ist. Diese kann sich bis zum 18. Lebensmonat verändern.
Mit seinem ganzen Körper zeigt es Ihnen, ob es satt und zufrieden ist, oder ob es hochgenommen werden will. Und es lächelt aktiv zurück! Die meisten Babys können jetzt schon auf Mutter und Vater oder Fremde ganz unterschiedlich reagieren. Die Lieblingsbeschäftigung ist zur Zeit Beobachten und Nachahmen.
Die vierte Woche. Ihr Baby kann seinen Kopf zur Seite drehen, ihn in Bauchlage einige Sekunden hochhalten, Arme, Beine und Füsse beugen. Seine Gesichtszüge sind nicht mehr verschrumpelt, sondern glatt und harmonisch – schon so, wie man sich ein Baby vorstellt. Es kann sein, dass es lächelt, wenn es sich wohlfühlt.
Während Sinne wie Hören, Riechen, Schmecken und Tasten von Anfang an voll ausgeprägt sind, muss sich der Sehsinn erst nach und nach entwickeln. In den ersten Wochen sehen Babys noch sehr verschwommen und nur etwa 20–30 cm weit scharf.
Die Entwicklung der SinneBabys kommen bereits mit einem entwickelten Geruchs-, Geschmacks-, Tast- und Hörsinn auf die Welt. Besonders gut sehen können sie jedoch nicht. In den nächsten Monaten wird die Sicht deutlich klarer. Ein Baby im ersten Monat reagiert bereits auf äußere Reize und kann sich ihnen zuwenden.
10 Unternehmungen mit Baby, die Euch beiden Spaß machen
- Gemeinsam arbeiten. In den ersten Monaten schlafen die Kleinen sehr viel.
- Gemeinsame Spaziergänge.
- Gemeinsame Hausarbeit.
- Gemeinsames Nickerchen.
- Gemeinsames duschen.
- Gemeinsames Kuscheln.
- Babymassage.
- Gemeinsames Pupsen.
Monat: Halten und tragen. Um die Koordination und Motorik Ihres Babys im 1. Monat zu fördern, können Sie selbst einiges tun: Sie können Ihr Baby viel tragen oder ein Tragetuch bzw. eine Babytrage anschaffen.
Ein erster kleiner Spaziergang ist mit einem gesunden Baby bei schönem Wetter schon wenige Tage nach der Geburt möglich. Die besten Tageszeiten für Babys Spaziergang sind im Sommer die Vormittags- und späteren Nachmittagsstunden. Bei kühlerem Wetter sollte man dafür eher die milderen, frühen Nachmittagsstunden nutzen.
Schwangerschaftswoche herum sollten erste Kleidungsstücke fürs Kleine im Schrank liegen. Am Anfang genügen vier bis sechs (Wickel-)Bodys, vier bis sechs Langarm-Oberteile, drei bis vier Strampler, drei Paar Socken, drei Schlafanzüge, ein Schlafsack, mindestens zehn Mullwindeln (als Spucktücher).
Viele neugeborene Babys mögen es, wenn man sie fest in eine Decke einwickelt, sie herumträgt und dabei schaukelt. Gerade bei weinenden Babys wirken Berührungen entspannend, zum Beispiel in Form von Kuscheln, Streicheln oder einer sanfte Massage. In der ersten Woche dauert die ruhige Wachphase allerdings nicht lange.
Der Tiefschlaf (Nicht-REM-Schlaf)Neugeborene, die nicht zu früh auf die Welt gekommen sind, befinden sich zu 50 Prozent der Schlafzeit in der Tiefschlafphase, bei frühgeborenen Babys sind es gerade einmal 20 Prozent. Erst ab dem dritten Lebensmonat kommt ein Baby nach dem Einschlafen zuerst in die Tiefschlafphase.
Früher bekam man während der Geburt einen Blasenkatheter, wenn man aufs Klo musste. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Schließlich kannst du auch mit Wehen noch laufen. Weit ist der Weg meist sowieso nicht, denn die meisten Gebärzimmer haben eine eigene Toilette, so dass du nicht über den Krankenhausflur gehen musst.
Spielen und Bewegung sind bei Babys oft eins. Spielen Sie mit Ihrem Baby Spiele, bei denen es vielfältige Bewegungserfahrungen machen kann – Bewegungen spürt und zum Bewegen angeregt wird. Geben Sie ihm viel Bewegungsfreiheit: Lassen Sie es ausgiebig strampeln und mit seinen Händen und Füßen spielen.
Die Schlafgewohnheiten von neugeborenen BabysNach einigen Wochen verlängern sich diese Wachphasen, aber mit einem Monat schlafen Babys immer noch 14-16 von 24 Stunden. Mit 3 Monaten schlafen Babys immer noch 14 von 24 Stunden.
Etwa um die 30. Schwangerschaftswoche herum sollte die Entscheidung jedoch gefallen sein. Ab welcher Schwangerschaftswoche eine Anmeldung möglich ist, ist von Klinik zu Klinik unterschiedlich.
Was kann Baby mit 8 Wochen noch? Wenn dein Baby auf dem Bauch liegt, kann es sich langsam schon auf seinen Vorderarmen abstützen. Es kann seinen Kopf (mehrere Sekunden) gut halten – allerdings nur unter großem Kraftaufwand. Die Koordinierung zwischen Auge und Hand entsteht.
Klopfen Sie auf keinen Fall zu fest, sonst könnte Ihr Kind erbrechen. Und denken Sie daran: Es muss nicht unbedingt immer zum Aufstossen kommen. Nach drei bis fünf Minuten können Sie Ihr Baby ruhig wieder hinlegen.
Die Hälfte der Babys wurde in den ersten Stunden nach der Geburt gebadet, so wie es in den meisten Kliniken lange üblich war, die andere Hälfte erst nach frühestens zwölf Stunden.
Wann das erste Babybad stattfinden darf, bestimmt folgende Faustregel: Unmittelbar nach der Geburt sollte ein Baby nicht gebadet werden. Erst wenn der Nabelschnurrest abgefallen und der Nabel gut verheilt ist, ist das Bad für die Kleinen zu empfehlen.
Während der Wehen ist der Stresslevel der Kinder sehr hoch. Dies ist für die Geburt und zum Beispiel für die Lungenreife notwendig. Gerade deshalb ist der Hautkontakt nach der Geburt so wichtig um dem Geburtsstress entgegenzuwirken. Es kommt dabei zu einem Langzeiteffekt für Mutter und Kind.
Morgens und abends sowie nach Bedarf waschen Sie Ihr Baby mit einem frischen Waschlappen und lauwarmem Wasser. Beginnen Sie dabei beim Gesicht, waschen Sie dann vorsichtig Arme und Hände, anschließend die Beine und Füße.
Doch mit der Geburt verliert der Mutterkuchen, wie die Plazenta auch genannt wird, seine Funktion. In der abschließenden Geburtsphase wird das "Organ auf Zeit" abgestoßen - sowohl diesen Vorgang als auch das nun tote Organ selbst bezeichnet man als Nachgeburt.
Erst wenn der Nabelschnurrest abgefallen ist und die Wunde sauber ist, sollte man das Baby mit dem Baby duschen. Eine Dusche ist für das Baby etwas Ungewohntes und es könnte davor Angst haben. Nehmen Sie ihm diese Angst, indem Sie das Duschen vormachen.
Baden/DuschenLange Zeit haben Hebammen und Ärzte geraten im Wochenbett nicht zu baden, da der Wochenfluss hoch infektiös sei. In den letzten Jahren hat sich in diesem Zusammenhang viel geändert, weil man herausgefunden hat, dass der Wochenfluss nicht infektiöser ist, als andere Wundsekrete.