Alle bereits für den Mobilfunk der dritten und vierten Generation (zum Beispiel UMTS, LTE) verfügbaren Frequenzbereiche zwischen 700 Megahertz und 2,6 Gigahertz können grundsätzlich auch für 5G genutzt werden.
Die tatsächliche Geschwindigkeit von LTE hängt wie bei 4G nicht nur vom Standard, sondern im höheren Maße vom Netz, der Zeit und dem Standort ab. Theoretisch steht es im Vergleich 4G vs. LTE also 1:0 für 4G.
Das LTE-Netz (4G) ist das wichtigste Mobilfunknetz für Telefónica o2. Bandbreiten von 200 MBit/s und mehr sind je nach Auslastung problemlos möglich. Dazu verwendet der Anbieter aktuell Frequenzspektrum im Bereich um 800, 1800, 2100 und 2600 MHz. Vereinzelt sind auch schon Sender im Bereich um 700 MHz aktiviert worden.
Wollen Sie die WLAN-Frequenz auf einem Android-Smartphone prüfen, rufen Sie die Einstellungen auf und tippen auf „WLAN“. Anschließend tippen Sie auf den Netzwerknamen, unter dem „Verbunden“ steht. Android zeigt Ihnen die Eigenschaften der WLAN-Verbindung, unter „Frequenz“ finden Sie die Angabe, die Sie suchen.
Das Frequenzspektrum, meist einfach Spektrum, eines Signals gibt dessen Zusammensetzung aus verschiedenen Frequenzen an. Im Allgemeinen ist das Frequenzspektrum eine komplexwertige Funktion. Ihr Betrag heißt Amplitudenspektrum, sein Phasenwinkel Phasenspektrum.
Für den neusten Mobilfunk-Standard nutzt die Telekom in Deutschland zwei 5G Frequenzbänder. Eines der Bänder liegt im Bereich von 3,6 Gigahertz (GHz). Das zweite funkt auf der 2,1 GHz-Frequenz. Welches Frequenzband die Telekom wo einsetzt hängt mit physikalischen Bedingungen zusammen.
In Deutschland hat der Bund zunächst die Frequenzbereiche bei 800, 1.800 und 2.600 MHz an die Anbieter lizenziert. Hier hat der Netzausbau schon 2010 begonnen und ist deshalb am weitesten vorangeschritten: 800 MHz beziehungsweise Band 20. 1.800 MHz beziehungsweise Band 3.
Welche LTE-Bänder werden in Deutschland genutzt?
- LTE-Band 7 – 2600 MHz. Das LTE-Band 7 wird in Europa, Asien und Kanada verwendet.
- LTE-Band 8 – 900 MHz. Das LTE-Band 8 wird in Europa und Japan genutzt.
- LTE-Band 20 – 800 MHz.
- LTE-Band 28 – 700 MHz.
- LTE-Band 32 – 1500 MHz.
Das 3G-Netz wird 2021 abgeschaltet. Die drei großen Netzbetreiber in Deutschland läuten damit das Ende des Mobilfunkstandards der dritten Generation ein. Nutzer, die ausschließlich über das 3G-Netz mobil surfen, sind raus aus dem Internet. Ihre Smartphones verbinden sich nur noch über das 2G-Netz.
Band 20 steht dabei für den Frequenzbereich um 800 MHz. Hat ein Smartphone dieses Band nicht, kann es darüber kein LTE-Signal empfangen. Daneben werden in Deutschland auch Band 1 (2100 MHz), Band 3 (1800 MHz) und Band 7 (2600 MHz) verwendet.
Eine Basisstation mit 800-MHz kann einen Umkreis von etwa 10 Kilometern mit Mobilfunk versorgen, was eine kostengünstige Versorgung auf dem Land ermöglicht. Dazu lassen sich mit diesem Frequenzspektrum besonders gut Mauern durchdringen. Band 20 eignet sich damit wunderbar als DSL-Ersatz.
Das auf M2M- und IoT-Themen spezialisierte Institut erinnert daran, dass die Netzbetreiber ab 2020 beginnen werden, ihre klassischen Mobilfunknetze der zweiten (2G, GPRS, EDGE) und dritten Generation (3G, UMTS, HSPA) abzuschalten.
"Über das 2G-Netz können so selbst Kunden ohne moderne Geräte weiterhin miteinander sprechen. Durch den Wegfall von 3G im Sommer 2021 können Geräte, die nicht LTE-fähig sind, das Internet nur noch über 2G nutzen.
Die Kommunikation zwischen Basisstation und Endgerät erfolgt in Deutschland auf Frequenzen zwischen 3,4 bis 3,7 Gigahertz. Dabei werden neue Verfahren verwendet wie das sogenannte „Beam Forming“, bei dem die Funkwellen quasi gebündelt und dann zielgerichtet zum Empfangsgerät gesendet werden.
Der dem CB-Funk zugeteilte Frequenzbereich liegt am oberen Ende der Kurzwelle und reicht in Deutschland von 26,565 MHz bis 27,405 MHz (80 Kanäle), europaweit von 26,965 MHz bis 27,405 MHz (40 Kanäle).
Der 1,8GHz-Bereich ist ein exklusiv in Deutschland für Audioübertragung freigegebenes Frequenzband.
Funk ist alltäglich und besteht dennoch aus verschiedenen physikalischen Effekten und empfindlicher Technik.
Es handelt sich für Länder der R&TTE-Richtlinie (1999/05/EG) um folgende Frequenzbereiche:
- 26,9 – 27,2 MHz.
- 40,6 – 40,7 MHz.
- 433,05 – 434,79 MHz.
- 868 – 870 MHz.
863 - 865 MHz sind ein europaweit harmonisierter
Frequenzbereich.
Hinweise:
- Die Nutzung der Frequenzbänder 789 - 823 MHz und 832 - 862 MHz durch drahtlose Mikrofone ist verboten.
- Die Nutzung der Frequenzbänder 733 - 738 MHz und 786 - 789 MHz durch drahtlose Mikrofone ist ab 1.1.2018 verboten.
Der aktuelle WLAN-Standard nutzt 2 Frequenzbänder - 2,4 GHz und 5 GHz. Das 2,4 GHz-Frequenzband hat eine größere Reichweite. Dafür gibt es häufiger Störungen, da es seit Jahren von den meisten Geräten verwendet wird. Maximal 3 Kanäle sind überschneidungsfrei.
Alle LTE Sendemasten findet man auf einer Sendemasten Karte der Bundesnetzagentur. Die Bundesnetzagentur hat ein Verzeichnis aller Funkanlagenstandorte in Deutschland. Es ist eine EMF–Datenbank der Bundesnetzagentur verfügbar, die für Alle öffentlich die notwendigen Informationen u.a. zu LTE Sendemasten bereitstellt.
Die verwendeten Frequenzbänder sind aktuell 800 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz, 2600 MHz und 3400 MHz.
In Deutschland nutzen die Netzbetreiber die LTE-Frequenzen in den Bereichen 700-MHz, 800-MHz, 1800-MHz und 2600-MHz für 4G. Grundsätzlich kann man sagen: Telekom, Vodafone und o2 bauen die ländlichen Regionen mit 700-MHz und 800-MHz aus. In den Städten kommen 1800-MHz und 2600-Mhz zum Einsatz.